In bagly entscheidest du weitgehend selbst, welche Gepäck-, Kontakt- und Reiseinformationen du hinterlegst und welche davon einem Finder angezeigt werden dürfen.
Viele Angaben kannst du speichern, ohne sie öffentlich sichtbar zu machen. Über die Sichtbarkeitseinstellungen legst du für jedes Gepäckstück separat fest, welche Informationen bei aktiviertem Reisemodus auf der Finder-Seite erscheinen können.
-> Grundsatz: Hinterlege nur Daten, die du für die Nutzung von bagly wirklich benötigst, und gib nur Informationen frei, die bei einer möglichen Rückgabe deines Gepäckstücks hilfreich sind.
Nicht alle gespeicherten Daten sind automatisch sichtbar #
Das Speichern einer Information und ihre Freigabe für einen Finder sind zwei unterschiedliche Vorgänge.
Eine Angabe kann:
- gespeichert und sichtbar,
- gespeichert und verborgen,
- nicht hinterlegt
sein.
Bei vielen Feldern wird die Sichtbarkeit über ein Augen-Symbol gesteuert:
- Geöffnetes Auge mit farbigem Hintergrund: Die Information ist zur Anzeige freigegeben.
- Durchgestrichenes Auge mit grauem Hintergrund: Die Information bleibt verborgen.
Beispiel:
Vorname: gespeichert und sichtbar
Mobiltelefonnummer: gespeichert und sichtbar
E-Mail-Adresse: gespeichert und verborgen
Straße: gespeichert und verborgen
Nur notwendige Daten hinterlegen #
Überlege bei jeder Information, ob sie für die Verwaltung oder Rückgabe deines Gepäckstücks tatsächlich benötigt wird.
Sinnvoll können beispielsweise sein:
- eine eindeutige Gepäckbeschreibung,
- ein aktuelles Gepäckbild,
- ein Vorname,
- eine erreichbare Telefonnummer,
- ein aktueller Reiseabschnitt,
- der Name und Ort einer Unterkunft.
Nicht jede verfügbare Eingabemöglichkeit muss ausgefüllt werden.
Je weniger unnötige Daten du hinterlegst, desto geringer ist das Risiko, dass veraltete oder nicht benötigte Informationen später versehentlich sichtbar werden.
Vollständige Wohnanschrift möglichst verbergen #
Eine vollständige private Anschrift enthält besonders persönliche Informationen.
Überlege deshalb sorgfältig, ob ein Finder folgende Angaben wirklich sehen muss:
- Straße und Hausnummer,
- Postleitzahl,
- Ort,
- Land.
In vielen Fällen genügt beispielsweise:
Straße: verborgen
Postleitzahl: verborgen
Ort: sichtbar
Land: sichtbar
Direkte Kontaktdaten sind nicht zwingend erforderlich #
Du musst deine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse nicht unbedingt auf der Finder-Seite anzeigen.
Bei aktiviertem Reisemodus kann ein Finder die vorgesehene Fundfunktion verwenden. Die Nachricht wird anschließend über deine aktivierten Benachrichtigungswege an dich übermittelt.
Du kannst deshalb beispielsweise folgende Einstellung wählen:
Gepäckname: sichtbar
Gepäckmerkmale: sichtbar
Vorname: sichtbar
Mobiltelefonnummer: verborgen
E-Mail-Adresse: verborgen
Fundfunktion: verfügbar
Empfehlenswert ist die parallele Verwendung von:
- E-Mail-Benachrichtigungen,
- Push-Benachrichtigungen.
Reisemodus nur bei Bedarf aktivieren #
Der Reisemodus bestimmt, ob die für einen bagly freigegebenen Kontakt- und Reiseinformationen bei einem Fund zur Verfügung stehen.
Aktiviere ihn nur bei Gepäckstücken, die tatsächlich mitreisen.
Nach Abschluss der Reise solltest du den Reisemodus wieder deaktivieren.
Damit vermeidest du, dass Reiseinformationen länger als erforderlich über die Finder-Seite erreichbar bleiben.
Der Reisemodus wird derzeit nicht automatisch anhand des Abreisedatums ausgeschaltet.
Reisemodus und Sichtbarkeit gemeinsam prüfen #
Damit eine Reise- oder Kontaktinformation angezeigt werden kann, müssen grundsätzlich beide Voraussetzungen erfüllt sein:
- Der Reisemodus ist aktiviert.
- Das betreffende Feld ist sichtbar geschaltet.
Der Reisemodus überschreibt die Augen-Symbole nicht.
Beispiel:
| Reisemodus | Feld | Ergebnis |
|---|---|---|
| Aktiv | sichtbar | Information kann angezeigt werden |
| Aktiv | verborgen | Information bleibt verborgen |
| Deaktiviert | sichtbar | Reiseinformation wird nicht bereitgestellt |
| Deaktiviert | verborgen | Information bleibt verborgen |
Kontrolliere deshalb vor jeder Reise nicht nur den Reisemodus, sondern auch die einzelnen Felder.
Alte Reiseinformationen entfernen #
Veraltete Daten können irreführend sein und unnötige Informationen über frühere Reisen preisgeben.
Prüfe nach jeder Reise:
- alte Flug- oder Zugverbindungen,
- vergangene Reisedaten,
- frühere Hotels und Unterkünfte,
- nicht mehr aktuelle Ansprechpartner,
- alte Telefonnummern,
- veraltete zusätzliche Hinweise.
Entferne nicht mehr benötigte Reiseabschnitte und Reiseziele oder schalte sie verborgen.
Das ist besonders wichtig, wenn du den automatischen Reisemodus verwendest. Bereits erreichte Reisedaten können sonst dazu führen, dass ein bagly später erneut automatisch in den Reisemodus versetzt wird.
Keine vertraulichen Angaben in Freitextfelder eintragen #
Die Freitextfelder für Gepäckmerkmale, Reisende oder Reiseziele sind nicht für vertrauliche Zugangsdaten vorgesehen.
Trage dort niemals Folgendes ein:
- Passwörter,
- PINs oder TANs,
- Aktivierungscodes,
- Buchungscodes,
- vollständige Ticketnummern,
- Zugangscodes zu Wohnungen, Hotels oder Zimmern,
- Schlüsselverstecke,
- Kreditkarten- oder Bankdaten,
- Ausweis- oder Passnummern,
- Zugangsdaten zu anderen Benutzerkonten,
- Hinweise auf Wertgegenstände im Gepäck.
Ungeeignet wäre beispielsweise:
Der Wohnungsschlüssel befindet sich im vorderen Fach.
oder:
Der Zugangscode zum Apartment lautet 1234.
Solche Informationen sind für die Identifizierung oder Rückgabe des Gepäckstücks nicht erforderlich.
Keine Wertgegenstände beschreiben #
Gepäckmerkmale sollten sich ausschließlich auf äußerlich erkennbare Eigenschaften beziehen.
Geeignet sind:
- Farbe,
- Form,
- Größe,
- Material,
- Gepäckband,
- Aufkleber,
- sichtbare Kratzer,
- besondere Griffe oder Rollen.
Nicht geeignet sind Angaben wie:
- Laptop im Innenfach,
- Bargeld im Koffer,
- Kameraausrüstung enthalten,
- Medikamente im Seitenfach,
- Reisepass im Gepäck.
Solche Hinweise können ein unnötiges Sicherheitsrisiko darstellen.
Gepäckbild sorgfältig auswählen #
Ein aktuelles Gepäckbild erleichtert die Identifizierung. Das Foto sollte jedoch keine zusätzlichen persönlichen Daten offenlegen.
Achte darauf, dass auf dem Bild nicht lesbar oder erkennbar sind:
- private Adressetiketten,
- Bordkarten,
- Buchungsunterlagen,
- Ausweisdokumente,
- Fahrzeugkennzeichen,
- private Personen,
- geöffnete Gepäckinhalte.
Fotografiere möglichst nur das geschlossene Gepäckstück vor einem neutralen Hintergrund.
Daten anderer Personen nur mit deren Zustimmung verwenden #
Du kannst in bagly auch Kontaktdaten anderer Personen hinterlegen, beispielsweise:
- eines Familienmitglieds,
- eines Gastgebers,
- eines Geschäftspartners,
- einer Reiseleitung.
Prüfe vorher, ob du diese Daten verwenden und für einen Finder sichtbar machen darfst.
Das gilt besonders für:
- private Telefonnummern,
- E-Mail-Adressen,
- Wohnanschriften,
- Namen privater Gastgeber.
Bei einem Hotel ist die öffentlich angegebene Telefonnummer der Rezeption meist geeigneter als die private Nummer eines Mitarbeiters.
QR-Code nicht unnötig öffentlich zeigen #
Der QR-Code eines baglys ist dafür vorgesehen, sichtbar am Gepäckstück befestigt zu werden. Jede Person, die Zugriff auf diesen QR-Code hat, kann jedoch die zugehörige Finder-Seite aufrufen.
Vermeide deshalb, den QR-Code:
- deutlich lesbar in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen,
- auf Verkaufsplattformen sichtbar abzubilden,
- in öffentlich zugänglichen Dokumenten zu zeigen,
- gemeinsam mit persönlichen Reiseinformationen zu posten.
Möchtest du ein Foto deines Gepäckstücks veröffentlichen, verdecke oder verpixele den QR-Code.
Aktivierungscode vertraulich behandeln #
Der Aktivierungscode eines physischen bagly-Anhängers ist nicht für einen Finder bestimmt.
Er wird nur einmal benötigt, um einen noch nicht aktivierten Anhänger einem Konto zuzuordnen.
Veröffentliche den Aktivierungscode nicht:
- auf Produktfotos,
- in sozialen Netzwerken,
- auf Verkaufsplattformen,
- in öffentlichen Supportforen,
- zusammen mit einem unaktivierten Anhänger.
Ein Finder oder Käufer benötigt für die normale Nutzung des QR-Codes keinen Aktivierungscode.
Der bagly-Support benötigt niemals dein Passwort. Teile Aktivierungscodes nur über einen dafür vorgesehenen geschützten Supportweg, wenn dies zur Prüfung eines konkreten Problems erforderlich ist.
Ein sicheres Passwort verwenden #
Schütze dein Benutzerkonto mit einem starken und einzigartigen Passwort.
Das Passwort sollte:
- ausreichend lang sein,
- nicht leicht zu erraten sein,
- nicht deinen Namen enthalten,
- nicht bereits bei einem anderen Dienst verwendet werden,
- nicht mit deinem E-Mail-Passwort identisch sein.
Verwende nach Möglichkeit einen vertrauenswürdigen Passwortmanager.
Dadurch kannst du für bagly ein eigenes, starkes Passwort verwenden, ohne es dir merken zu müssen.
E-Mail-Konto ebenfalls schützen #
Deine E-Mail-Adresse wird unter anderem verwendet für:
- die Bestätigung deines Kontos,
- die Passwortzurücksetzung,
- Fundbenachrichtigungen,
- sicherheitsrelevante Nachrichten.
Wer Zugriff auf dein E-Mail-Postfach hat, könnte möglicherweise eine Passwortzurücksetzung anfordern.
Schütze deshalb auch dein E-Mail-Konto mit:
- einem einzigartigen Passwort,
- einer Zwei-Faktor-Authentifizierung, sofern verfügbar,
- aktuellen Wiederherstellungsdaten,
- einer sicheren Gerätesperre.
Passwort niemals weitergeben #
Gib dein Passwort niemals weiter an:
- Finder,
- Händler,
- Supportmitarbeiter,
- andere Nutzer,
- Personen, die sich als bagly-Mitarbeiter ausgeben.
Für eine Fundmeldung oder Rückgabe des Gepäcks ist dein Passwort nicht erforderlich.
Sei besonders vorsichtig bei Nachrichten, in denen du aufgefordert wirst:
- dich über einen unbekannten Link anzumelden,
- dein Passwort zur Überprüfung zu nennen,
- einen Bestätigungscode weiterzugeben,
- Zahlungsdaten einzugeben.
Öffne bagly nur über die dir bekannte Webadresse oder das installierte App-Symbol.
Auf fremden Geräten immer abmelden #
Verwendest du bagly auf einem fremden oder gemeinsam genutzten Gerät:
- Speichere dein Passwort nicht im Browser.
- Aktiviere keine dauerhafte Anmeldung.
- Melde dich nach der Nutzung vollständig ab.
- Schließe anschließend das Browserfenster.
- Verwende nach Möglichkeit ein privates Browserfenster.
Aktiviere auf fremden Geräten keine Push-Benachrichtigungen.
Smartphone mit Gerätesperre schützen #
Da du über dein Smartphone möglicherweise direkt auf bagly und dein E-Mail-Konto zugreifen kannst, solltest du das Gerät mit einer sicheren Sperre schützen.
Geeignet sind beispielsweise:
- PIN,
- starkes Gerätepasswort,
- Fingerabdruck,
- Gesichtserkennung.
Verwende keine leicht erratbare Geräte-PIN wie:
1234
0000
Was tun bei Verlust des Smartphones? #
Geht dein Smartphone verloren oder wird es gestohlen:
- Sperre das Gerät über die Sicherheitsfunktion des Herstellers.
- Ändere dein bagly-Passwort über ein anderes Gerät.
- Ändere bei Bedarf auch das Passwort deines E-Mail-Kontos.
- Prüfe deine gespeicherten baglys und Sichtbarkeitseinstellungen.
- Installiere bagly auf deinem neuen Gerät.
- Aktiviere Push-Benachrichtigungen dort erneut.
- Entferne oder sperre das verlorene Gerät über Apple beziehungsweise Google.
Die Push-Registrierung wird nicht automatisch auf ein neues Smartphone übertragen.
Browser und Betriebssystem aktuell halten #
Verwende möglichst:
- eine aktuelle Betriebssystemversion,
- einen aktuellen Browser,
- die aktuelle installierte bagly-Web-App.
Sicherheitsaktualisierungen schließen bekannte Schwachstellen und verbessern die Kompatibilität.
Vermeide nach Möglichkeit veraltete Browser oder Geräte, die keine Sicherheitsupdates mehr erhalten.
Finder-Ansicht vor der Reise testen #
Ein Testscan ist die zuverlässigste Möglichkeit, deine freigegebenen Daten zu kontrollieren.
Gehe folgendermaßen vor:
- Aktualisiere Gepäck-, Kontakt- und Reisedaten.
- Kontrolliere alle Augen-Symbole.
- Aktiviere den Reisemodus.
- Melde dich aus deinem bagly-Konto ab.
- Scanne den QR-Code.
- Öffne die Finder-Seite.
- Prüfe alle angezeigten Angaben.
- Kontrolliere, ob verborgene Informationen nicht erscheinen.
- Teste bei Bedarf die Fundbenachrichtigung.
Alternativ kannst du den Test durchführen mit:
- einem anderen Smartphone,
- einem privaten Browserfenster,
- einem anderen Browser.
Warum sollte der Test abgemeldet erfolgen? #
Bist du als Eigentümer angemeldet, kann sich der Ablauf von der Darstellung für einen fremden Finder unterscheiden.
Ein Test ohne Anmeldung zeigt zuverlässiger:
- welche Daten über den QR-Code erreichbar sind,
- ob der Reisemodus richtig erkannt wird,
- ob die Fundfunktion verfügbar ist,
- ob sensible Angaben verborgen bleiben.
Benachrichtigungen zuverlässig einrichten #
Damit du eine Fundmeldung erhältst, sollte mindestens ein Benachrichtigungsweg aktiv sein.
Zur Verfügung stehen:
- E-Mail,
- Push-Benachrichtigungen.
Die E-Mail-Benachrichtigung kann nur deaktiviert werden, wenn Push aktiviert ist. Dadurch bleibt mindestens ein Zustellungsweg bestehen.
Empfehlenswert ist, beide Möglichkeiten zu verwenden.
Prüfe außerdem:
- Ist die Konto-E-Mail-Adresse aktuell?
- Kommen bagly-E-Mails an?
- Werden sie in den Spam-Ordner einsortiert?
- Ist Push auf dem aktuellen Gerät erlaubt?
- Sind Fokus- oder Energiesparmodi aktiv?
Rechnungsdaten werden nicht auf der Finder-Seite angezeigt #
Rechnungsdaten werden getrennt von den Gepäck- und Reiseinformationen verarbeitet.
Ein Finder erhält keinen Zugriff auf:
- deine Rechnungsanschrift,
- deinen Firmennamen,
- deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer,
- deine Rechnungen,
- Bestellnummern,
- Zahlungsinformationen.
Trotzdem solltest du Rechnungs-E-Mails und PDF-Dateien sicher aufbewahren und nicht öffentlich weitergeben.
Regelmäßig nicht mehr benötigte Daten entfernen #
Prüfe dein Konto in regelmäßigen Abständen und entferne Daten, die du nicht mehr benötigst.
Dazu können gehören:
- alte Reiseabschnitte,
- vergangene Reiseziele,
- nicht mehr aktuelle Telefonnummern,
- frühere Ansprechpartner,
- nicht mehr verwendete Gepäckbilder,
- überholte zusätzliche Hinweise,
- nicht mehr benötigte baglys.
Beachte bei der Löschung eines baglys die Hinweise zu zugeordneten physischen oder digitalen Codes.
Konto nur löschen, wenn es wirklich nicht mehr benötigt wird #
Möchtest du lediglich:
- die App vom Smartphone entfernen,
- einen bagly löschen,
- Kontodaten ändern,
- den Reisemodus deaktivieren,
- Benachrichtigungen anpassen,
ist keine vollständige Kontolöschung erforderlich.
Bei einer Kontolöschung verlierst du den Zugriff auf deine verwalteten baglys. Zudem kann die weitere Verwendung zugeordneter Codes betroffen sein.
Sichere vorher insbesondere benötigte Rechnungen, da diese derzeit nicht innerhalb der App erneut aufgerufen werden können.
Verdächtige Aktivitäten prüfen #
Ändere dein Passwort und kontrolliere dein Konto, wenn:
- sich Daten ohne dein Zutun geändert haben,
- ein unbekannter Reisemodus aktiviert wurde,
- du unerwartete Fundmeldungen erhältst,
- dein Passwort möglicherweise bekannt geworden ist,
- du dich auf einem fremden Gerät nicht abgemeldet hast,
- dein Smartphone verloren gegangen ist.
Prüfe insbesondere:
- Kontodaten,
- Daten der Reisenden,
- sichtbare Telefonnummern und E-Mail-Adressen,
- Reiseverläufe,
- Reiseziele,
- Reisemodi,
- Benachrichtigungseinstellungen,
- zugeordnete Codes.
Wann sollte ich den Support kontaktieren? #
Wende dich an den Support, wenn:
- du einen unbefugten Kontozugriff vermutest,
- sich Daten ohne dein Zutun geändert haben,
- ein QR-Code dem falschen Konto zugeordnet wurde,
- du wiederholt missbräuchliche Fundmeldungen erhältst,
- dein physischer Anhänger möglicherweise unbefugt aktiviert wurde,
- du dein Konto nicht mehr selbst erreichen kannst.
Halte möglichst folgende Informationen bereit:
- E-Mail-Adresse deines Kontos,
- Name des betroffenen baglys,
- Datum und Uhrzeit des Vorfalls,
- verwendetes Gerät und Browser,
- Screenshot einer Fehlermeldung.
Übermittle niemals:
- dein Passwort,
- PINs oder TANs,
- E-Mail-Zugangsdaten,
- vollständige Zahlungsdaten.
Datenschutz-Checkliste vor einer Reise #
Prüfe diese Punkte:
- Sind nur notwendige Daten hinterlegt?
- Ist das Gepäckbild frei von persönlichen Dokumenten?
- Sind Gepäckmerkmale aktuell?
- Ist mindestens eine geeignete Kontaktmöglichkeit vorhanden?
- Ist die vollständige Wohnanschrift verborgen?
- Sind alte Reiseabschnitte entfernt?
- Sind vergangene Reiseziele gelöscht oder verborgen?
- Enthalten Freitextfelder keine Zugangsdaten?
- Sind Kontaktdaten anderer Personen nur mit Zustimmung hinterlegt?
- Ist der Reisemodus nur bei mitreisenden baglys aktiviert?
- Sind E-Mail und Push korrekt eingerichtet?
- Wurde die Finder-Seite im abgemeldeten Zustand getestet?
- Ist das Konto durch ein einzigartiges Passwort geschützt?
- Ist das Smartphone mit einer sicheren Sperre versehen?
Zusammenfassung #
So schützt du deine persönlichen Daten bei bagly:
- Hinterlege nur Informationen, die du wirklich benötigst.
- Steuere die Sichtbarkeit über die Augen-Symbole.
- Verberge deine vollständige Wohnanschrift nach Möglichkeit.
- Nutze bei Bedarf die Fundfunktion statt direkt sichtbarer Kontaktdaten.
- Aktiviere den Reisemodus nur während einer Reise.
- Entferne alte Reiseabschnitte und Reiseziele.
- Trage keine Passwörter, Zugangscodes oder Zahlungsdaten ein.
- Veröffentliche Aktivierungs- und QR-Codes nicht unnötig im Internet.
- Verwende ein starkes, einzigartiges Passwort.
- Schütze auch dein E-Mail-Konto und dein Smartphone.
- Melde dich auf fremden Geräten vollständig ab.
- Teste die Finder-Ansicht vor jeder Reise.
Wie geht es weiter? #
Passende weitere Hilfeartikel sind:

